09.10.2017 / Veranstaltung

Junge TOP-ForscherInnen der Donau Universität Krems mit Innovation Award ausgezeichnet

Erstmals wurde der tecnet-accent Innovation Award an der Donau Universität Krems verliehen.

 
 

Am Freitag, 6.10.2017 wurde im Rahmen des Tages der offenen Universität der tecnet-accent Innovation Award an der Donau Universität vergeben. Bei der ersten Durchführung kam es zur Premiere, indem es gleich zwei Sieger gab. Die Peise wurden von Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav verliehen.
Im Mittelpunkt des Innovation Awards steht die Frage nach der kommerziellen Verwertbarkeit von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfindungen. Die Jury hat deshalb nicht nur die eigentliche Forschungsarbeit, sondern vor allem die Überlegungen für eine wirtschaftliche Umsetzungsstrategie der NachwuchsforscherInnen beurteilt. Wichtiger Bestandteil ist die Umwandlung eines Forschungsprojektes in ein Produkt, sowie die damit verbundenen Aspekte wie Kundennutzen, Marktpotenzial, Zielgruppen, Marketingstrategie oder Patentschutz.
Die Studierenden, Doktoranden und Post-Docs haben dies mit ihrer Arbeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die besten drei Projekte wurden mit dem Innovation Award der niederösterreichischen Technologiefinanzierungsgesellschaft tecnet equity und des Hightech Inkubators accent prämiert.

Siegerprojekte:

1.Preis Innovatives Kartenset für Veranstaltungen“
Weltweit werden unzählige Veranstaltungen und Fachkongresse abgehalten. Daher hat Lukas Zenk, einer der Gewinner von der Donau Universität Krems, mit seinem Projekt „Designing Innovation Events“ eine neue Methode entwickelt, um diese Veranstaltungen noch interessanter für alle Teilnehmer zu gestalten. Auf Basis der Forschungsergebnisse wurde ein innovatives Kartenset entwickelt, um herauszufinden, welche Erwartungen die Teilnehmenden haben, und durch welche Maßnahmen eine Veranstaltung diese Erwartungen bestmöglich erfüllen kann.

1. Preis „Cybersicherheit für Unternehmen und kritische Infrastrukturen“
Das Projekt von Bettina Pospisil und zweite Siegerin der Donau Universität Krmes beschäftigt sich mit dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen CERT Stellen (Computer Emergency Response Team) bei Cyberattacken. Dazu wird ein einfaches Abfragetool entwickelt, das dem jeweiligen CERT Mitarbeiter die Entscheidung erleichtern kann, welche relevanten Informationen einer abgewehrten Cyberattacke er an andere CERT Stellen weitergeben darf oder auch muss! Somit kann die Cybersicherheit für Unternehmen und kritische Infrastrukturen entscheidend verbessert werden.

3.Preis: „Elektrochemische Detektion von E.Coli im Trinkwasser“
Escherichia coli sind Indikatororganismen für fäkale Kontaminationen im Wasser und können eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen. Herr Dr. Ettenauer, Frau Zuser und Herr Dr. Brandl haben eine neuartige elektrochemische Methode zur sesitiven und spezifischen Detektion von E.coli entwickelt, die ein automatisches Monitoring der (Trink-)Wasserqualität ermöglicht.Haushalte, die ihr Trinkwasser aus Hausbrunnen gewinnen (das sind immer noch ca 10 % aller Haushalte alleine in Österreich) könnten mithilfe des neuen Verfahrens die Sicherheit und Qualität ihres Wassers erhöhen.

Fotos: tecnet