10.03.2017 / Veranstaltung

Niederösterreichische Studierende erhalten Einblick in die Welt des Massachusetts Institute of Technology

accent Gründerservice und tecnet equity ermöglichen drei Studierenden niederösterreichischer Fachhochschulen die Teilnahme an der MIT-Konferenz in Wien

Niederösterreich hat im Rahmen der neuen Spin-Off-Initiative einen weiteren Meilenstein gesetzt, um aus Ideen und Forschungsergebnissen der Wissenschaft erfolgsversprechende Firmengründungen entstehen zu lassen. Dadurch sollen heimische Forscher beim Schritt ins Unternehmertum durch eine professionelle Begleitung unterstützt werden und in Niederösterreich hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein Teil dieser Initiative ist auch die internationale Vernetzung von technologischen Gründern mit internationalen Forschungseinrichtungen.

 
 

Ein Schwerpunkt für accent und tecnet ist es neuen Technologien in Niederösterreich Schubkraft zu geben. Daher hat accent auch Kooperationen mit wichtigen nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen wie z.B. CERN (Europäische Organisation für Kernforschung), European Space Agency (ESA), Austrian Institut of Technology (AIT) und der Universität für Bodenkultur aufgebaut, die den Gründern zur Verfügung stehen. Dieses wichtige Netzwerk steht bereits Studierenden an niederösterreichischen Fachhochschulen zur Verfügung um diesen schon sehr früh wichtiges Know-how für eine potentielle Firmengründung zu erhalten.

„Um diese Vernetzung weiter zu unterstützen haben wir drei Eintrittskarten an ausgewählte Studierende vergeben, die an der renommierten MIT-Konferenz in der Wiener Hofburg teilnehmen können, um mit internationalen Wissenschaftlern in Kontakt zu treten“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Diese mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) gespickte Konferenz wird von der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung und ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich unterstützt.

Von den Fachhochschulen St. Pölten, IMC-Krems und Wiener Neustadt wurden folgende Studierende ausgewählt:

Martin Wagner von der Fachhochschule St. Pölten ist Mitglied des Team Motex, das einen Virtual-Reality-Fahrschulsimulator entwickelt hat, der FahrschülerInnen beim Erlernen des Verkehrssinnes unterstützen und eine hochwertigere und moderne Ausbildung ermöglichen soll. Ausgewählt wurde Martin Wagner, weil der Schwerpunkt der MIT-Konferenz sich auch mit dem Thema „Autonomes Fahren“ beschäftigt und daher für Motex ein technologiescher Anknüpfungspunkt gesehen wird.

Aziz Khouni studiert an der IMC-Fachhochschule Krems und arbeitet an dem Projekt Active Charge. Dabei handelt es sich um die Entwicklung eines tragbaren, mobilen Ladegeräts, das durch Motion-Aufladung gespeist wird. Er wurde ausgewählt, da Anknüpfungspunkte in der energieeffizienten Hardware gesehen wird. Hier wird auf der Konferenz von Vivienne Sze vom MIT Department of Electrical Enginieering ein wichtiger Beitrag geleistet.

Katharina Geschwendtner von der Fachhochschule Wiener Neustadt hat ein innovatives Dienstleistungskonzept entwickelt, welches noch für den Markt optimiert werden muss. Einen wichtigen Input für dieses Projekt könnte der MIT Vortrag von Prof. Bernd Ebersberger vom Managementcenter Innsbruck liefern.

Mit dieser Initiative will das Land seine Jungunternehmer frühzeitig an internationale Netzwerke heranführen. „Die frühe Vernetzung mit internationaler Spitzen-Forschung ist ein wichtiger Bestandteil für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung technologieorientierter Startups und stärkt dadurch zusätzlich den Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, betont accent-Geschäftsführer Michael Moll.

 

COPYRIGHT: NLK Filzwieser

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