23.11.2017 / Veranstaltung

Pixelrunner siegt beim Start-up Wettbewerb [email protected] 2017

Der Start-up Wettbewerb [email protected] 2017 ist geschlagen. Die Sieger kommen aus Oberösterreich und heißen Pixelrunner. Der eigentliche Star des Abends war ein schwarz-gelber Roboter, der Landschaftsmaler der Zukunft.

 
 
Die fünfte Auflage des Start-up Wettbewerbs [email protected] ist geschlagen. Am Abend des 23. Novembers traf sich im Wiener T-Center, dem Hauptsitz des [email protected] Partners T-Mobile, das Who-is-Who der heimischen Start-up-Szene, um den Sieger des Jahres zu küren.

Aus rund 100 Bewerbern hatten es acht in das große Finale geschafft, wo sie vor einer Jury bestehend aus Speedinvest-Gründer Oliver Holle, tecnet-equity Chefin Doris Agneter, T-Mobile Austria CEO Andreas Bierwirth, Business Angel Hansi Hansmann und trend-redakteurin Vanessa Voss ihre Ideen in jeweils dreiminütigen Live-Pitches präsentieren konnten und sich anschließend nochmals drei Minuten lang den Fragen der Jury stellen mussten.Im Finale waren das auf automatisierte Buchhaltung spezialisierte Start-up „Abacus“, sowie „Avocard“, Erfinder der E-Card für Wahlärzte, das Photovoltaik-Unternehmen „Efficient Energy Technology (E2T)“, die Erfinder Terminplanungs-App „MyAlfred“, das oberösterreichische Unternehmen „Pixelrunner“, die Zeiterfassungs-Programmierer „Planery“, die Immobilien-VR-Spezialisten „Squarebytes“ und das junge Videotechnik-Team von der Fachhochschule St. Pölten von „We need light“.

Der eigentliche Star des Abends war aber kein Mensch, sondern ein Roboter – der von „Pixelrunner“ kreierte, autonom fahrende, überdimensionale Tintenstrahl-Drucker, der völlig selbstfahrend Bilder und Logos von beliebiger Größe in die Landschaft malen kann und somit zum Landschaftsmaler der Zukunft wird.

Die Präsentation des Robo-Printers und seine vielfältigen Einsatzgebiete begeisterten auch den Rest der Jury. tecnet equity Geschäftsführerin überreichte dem Sieger das Preisgeld in der Höhe von € 8.000,–. Pixelrunner-Chef Kargel war vom erhofften aber dann doch unerwarteten Sieg sichtlich überwältigt. „Dieser Sieg und das Preisgeld kommen gerade zur rechten Zeit für uns. In der Phase, in der wir uns befinden können wir jede Unterstützung und jeden Cent brauchen“, sagte er, ehe der noch handgesteuerte Pixelrunner 1.0 aus dem Auditorium gesteuert wurde.Pixelrunner war nicht der einzige Sieger des Abends. Die Plätze zwei und drei und damit Beratungsschecks für rechtliche Beratung von Brandl & Talos gingen an Abacus und Efficient Energy Technology (E2T). Plannery wurde mit dem Special Award des Berliner Inkubators hub:raum ausgezeichnet und darf vier Monate lang kostenlos dessen Einrichtungen nutzen. Der Publikums-Award ging an Avocard.

Fotos:tecent